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Hijab – Islamische Kopftücher

Auf unserer Seite für muslimische Kleidung finden Sie als Hijabi eine große Auswahl an modischen Kopfbedeckungen bzw. Kopftüchern, welche den Quran entsprechen und das Haar entsprechend bedecken. Wir bieten Ihnen Hijabs für jeden Geschmack, in verschieden Stilrichtungen, Farben und Materialien. Egal ob Sie auf der Suche nach einem Kuwait Hijab, einen Sport-Hijab oder ein Al-Amira Hijab sind – bei uns werden Sie fündig! 

 

Unsere Kopftuch-Empfehlungen für Muslimas

Alles zum Thema Hijab & islamischen Kopfbedeckungen generell

Die Vielseitigkeit islamischer Kopfbedeckungen – Die Unterschiede

Die meisten Menschen kennen als Form der Verschleierung von Musliminnen nur das Kopftuch oder die Burka, dabei gibt es in der islamischen Modewelt zahlreiche unterschiedliche Gewänder und Kopfbedeckungen. Auf unserer Seite für muslimische Bekleidung zeigen wir Ihnen unsere persönlichen Hidschab Kaufempfehlungen und wollen eich hier einige vorstellen:

Der Hijab bzw. Hidschab

Ein Hijab ist ein quadratisches Kopftuch oder Schal, welches sowohl bunt – als auch einfarbig sein kann. Er bedeckt das Haar, die Ohren und den Hals und steht für Religiosität. Damit der Hijab nicht rutscht, kann er auch mit Nadeln fixiert werden.Fast überall auf der Welt trifft man auf islamische Frauen, welche als Symbol ihrer Religion solch eine Kopfbedeckung tragen. In der Türkei, aber auch Deutschland ist der Hidschab die häufigste Form muslimischer Verschleierung.

 

Die Schaila

Die Shaila ist vergleichsweise sehr locker um den Kopf gewickelt und wird über die Schulter gelegt. Die langen Tücher gibt es in unterschiedlichen Farben und Mustern – oft sind sie an den Enden mit Perlen, Pailletten oder Stickereien verziert. Es gibt unterschiedliche Varianten, oft kann man einen Teil der Haare oder des Halses sehen. Hauptsächlich wird diese Art von Kopftuch im Iran oder den Golfstaate getragen.

 

Al-Amira

Eine Al-Amira umhüllt das Gesicht und verdeckt die Schultern. Sie besteht aus zwei Teilen, wobei der untere Teil, als schlauchartiger Schal, die Schultern bedeckt. Al-Amira werden in unterschiedlichen Farben und Mustern getragen.

 

Tipps zur farblichen Auswahl von einem Hijab oder Kopftuch

Wie bei allen anderen Kleidungsstücken, so spielt auch bei der Auswahl eines Hijabs die Farbe eine wichtige Rolle. Nicht jede Frau kann jede Farbe tragen, und bevor es an den Kauf von geht, sollte sich jede Frau überlegen, welche Farbe zu ihrem persönlichen Typ passt.

Der helle Typ

Frauen mit einem hellen klaren Teint können sommerliche Farben besonders gut tragen. Dazu gehört ein lichtes Blau, aber auch ein dezentes Rosa. Wichtig ist es, keine zu blassen Farben zu tragen, besser sollte man auf Kontraste setzen. Ein nicht zu starkes Grün ist ebenfalls eine gute Wahl, hier gilt es aber, sehr genau auf den richtigen Farbton zu achten. Grün macht schnell blass, wenn es aber der richtige Ton ist, dann sind ein Hijab in dieser Farbe sehr elegant.

Welche Hijab-Farben passen zu einem mittleren Hauttyp?

Frauen, die einen mittleren Hauttyp haben, der nicht zu hell, aber auch nicht zu dunkel ist, können bei der Auswahl der Farben aus einem großen Sortiment wählen. Natürliche, herbstliche Farben wie Oliv, Sand oder Beige passen sehr gut zu einem mittleren Hauttyp. Das gilt aber auch für etwas kräftigere Pastellfarben, wie zum Beispiel ein Altrosa. Weniger empfehlenswert ist ein zu helles Rosa, Pink oder Gelb. Neonfarben sind ebenfalls eine gute Idee für einen Hidschab.

 

Die großen Gewinner

Alle Frauen, die einen dunklen Teint und dunkle Haare haben, können sich freuen – sie sehen in allen Farben immer sehr gut aus. Helle klare Farben kleiden Frauen mit einem dunklen Teint ebenso gut wie kräftige Farben. Noch ein kleiner Tipp: Wer gerne gedeckte Farben trägt, dabei aber auf das klassische Schwarz verzichten möchte, sollte sich für ein elegantes Dunkelblau entscheiden.

Video-Tutorial von Dina Tokio: Zwanzig einfache Hijab-Styles

Kennt Ihr Dina Torkia alias Dina Tokio? Wenn nicht, verpasst ihr was! Dina Tokio ist eine der bekanntesten Hijab-Bloggerinen, geboren in Ägypten, aufgewachsen in England. Auf ihrem Youtube-Kanal unterhält Sie ihre Zuschauer mit Videos von den neuesten Modest-Fashion Trends bis hin zu Challenges mit ihrem Mann Sid oder Daily/Weekly Vlogs. Hier seht Ihr ein super inspirierendes Tutorial zu 20 Hijab-Styles, welche sehr simpel umzusetzen sind:

 

 

Welche Rolle spielt ein Hijab in der muslimischen Welt?

Das wohl bekannteste Kleidungsstück muslimischer Frauen ist das Kopftuch. Eine besondere Form dieses Kopftuches ist die Hijab, eine Art Kapuze, die die Haare und den Hals komplett sowie die Schultern und den Brustbereich teilweise bedeckt. Bei einer klassischen Hijab bleibt das Gesicht frei, es gibt allerdings auch Auslegungen, die über das Kopftuch hinausgehen. Eine Hijab kann auch ein Schleier sein, der das Gesicht entweder ganz oder zumindest teilweise bedeckt. Vielfach wird zu einer Hijab auch eine lose fallende Abaya getragen.

Welche Aufgaben hat ein Hijab? Warum tragen manche muslimische Frauen ein Kopftuch?

Die Hijab hat unterschiedliche Aufgaben, zu denen unter anderem die Verhüllung einer Frau in Gegenwart von Männern gehört, zu denen sie in keinem familiären Verhältnis steht. Auch wenn die Frau zum Einkaufen, und damit in die Öffentlichkeit geht, dann schützt sie die Hijab vor den Blicken fremder Männer. Die Hijab ist aber auch ein Zeichen für die Zugänglichkeit der Frau, und zwar nur für Männer, die zu ihrer Familie gehören und für den Rückzug der Frau in ein Frauengemach, zu dem Männer keinen Zutritt haben.

Die Bedeutung des Hijab im Koran

Im heiligen Buch der Muslime wird die Hijab an verschiedenen Stellen erwähnt. So steht in der Sure 17:45 und auch in 41:5, dass die Hijab eine Trennwand zwischen den Ungläubigen und Mohammed ist. In der Sure 42:51 ist sogar von einer Trennung zwischen Gott und den Menschen durch die Hijab die Rede. Die Hijab im Zusammenhang mit einer Frau wird in den Suren 19:17 und 33:53 erwähnt. Ein trennendes Element gibt es auch in der Sure 7:46, wo die Hijab eine Trennwand zwischen denjenigen darstellt, die in der Hölle sitzen und denjenigen, die im Paradies leben. Der Koran sieht in der Sure 24:31 sogar die religiöse Pflicht zur Verschleierung der Frau durch eine Hijab. In dieser Sure folgt dann eine Art „Gebrauchsanleitung“, wie Frauen die Hijab tragen sollen und wem sie sich ohne das Kopftuch zeigen können.

Die Hijab und die Frauen des Propheten

Der Koran geht ausführlich auf die Rolle der Hijab im Zusammenhang mit den Frauen des Propheten ein. So ist von der Hochzeit Mohammeds mit Zaynab bint Dschahsch im Jahre 627 die Rede, wo sich der Prophet darüber beklagt, dass die Hochzeitgäste einfach sein Haus ohne Erlaubnis betreten und sich mit seinen Frauen unterhalten haben. Die Folge ist das Hijab-Gebot, was in der Sure 33:53 zu finden ist. Im Koran wird auch berichtet, dass Mohammed seinen Frauen gestattete, ihre Notdurft im Freien zu verrichten. Als aber eine seiner Frauen aufgrund ihrer korpulenten Figur erkannt wurde, mussten die Frauen des Propheten im Freien ihr Gesicht verhüllen. Es ist also davon auszugehen, dass der Prophet die Hijab mit einem Gesichtsschleier vorschrieb und nicht nur das Kopftuch, das die Hijab heute ist.

Das Gebot für andere Frauen

Die Verse im Koran, die die Hijab betreffen, beziehen sich nur auf die Frauen des Propheten. Aber es gibt noch andere Verse, die zum gleichen Thema auch auf andere muslimische Frauen eingehen. So unterschiedlich, wie die Verse über die Hijab berichten, so unterschiedlich ist bis heute die Handhabung des Kopftuchs. So verzichten die Aleviten ganz auf die Hijab und seit mehr als 100 Jahren kämpfen muslimische Frauenrechtlerinnen gegen das Hijab-Gebot, wie es im Koran steht.